kulturwien.at vom 21.10.2006: Wenn eine Sargfabrik Geburtstag feiert
Es ist schon ein sehr eigenwilliges Wohnprojekt das da in Penzing steht und von dem man schon einiges gehört aber noch nichts gesehen hat. Man kommt als Gast und will am Ende nicht mehr gehen. Die Vision die 1996 zur Gründung dieser Wohngemeinschaft führte, spürt man überall, sei es im Seminarraum, Badehaus oder im Kulturhaus. Gemeinschaft wird hier gross geschrieben und gemeinsam wird auch gefeiert. >>> weiter zum Artikel
orf.at vom 21.10.2006: Zehn Jahre Sargfabrik
In Penzing hat am Samstag ein ungewöhnliches Wohnprojekt sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Auf dem Gelände der früheren k. und k.-Sargfabrik entstanden 1996 ein Wohnbau und ein Kulturzentrum für über 200 Menschen. >>> weiter zum Artikel
oe24.at vom 5.10.2006: 10 Jahre Sargfabrik, 25 Jahre WUK
Gleich zwei alternative Event-Locations feiern im Oktober Jubiläum: Das WUK und die Sargfabrik in Wien.
Das Wiener Wohn- und Kulturprojekt "Sargfabrik" begeht im Oktober 2006 sein zehnjähriges Jubiläum. Das wird auch gefeiert: Ghalia Benali kommt am 17. Oktober in einer außergewöhnlichen Premiere nach Wien (17.10.), Haig Yazdjian präsentiert erstmalig sein Quintett in Österreich (18.10.), Perkussionist Peter Rosmanith stellt ein "Wunschkonzert" mit LieblingskollegInnen wie Otto Lechner, Klaus Trabitsch u.a. auf die Beine (19.10.) und Ramesh Shotham tritt als Brückenbauer zwischen Orient und Okzident auf (20.10.). >>> weiter zum Artikel
URBANES WOHNEN E.V. MÜNCHEN: gemeinsam planen bauen wohnen in der Sargfabrik, Wien
Ein Film über die Sagfabrik (Quicktime, 20 Minuten) >>> weiter zum Film
taz Nr. 7135 vom 20.8.2003: Zum Plauschen in den Waschsalon /von Reinhard
Seiss
Wie man kreativ mit der Bauordnung umgehen kann: In Wien beweist die Wohnanlage
Sargfabrik, dass vieles möglich ist, wovon Mieter träumen. Dachgärten,
Schwimmbad, Carsharing, Kindergarten, Partyküche, Lesesaal - all inclusive in
der Sargfabrik und ihrer kleinen Schwester Miss Sargfabrik
Vor einigen Jahren präsentierte sich Wien in einem Folder als Architekturstadt, die auch abgesehen von kaiserlich-königlicher Repräsentationsbaukunst internationale Qualität zu bieten hat. Ausgewählt wurden dafür drei Wohnbauten: Der Karl-Marx-Hof - die Ikone des sozialen Wohnungsbaus im Roten Wien der 20er- und 30er-Jahre. Das Hundertwasser-Haus - eine der größten Tourismusattraktionen der Stadt. Und die "Sargfabrik" - die hingegen nur wenigen Wienern und noch weniger Touristen ein Begriff ist. >>> weiter zum Artikel
taz Berlin lokal Nr. 7099 vom 9.7.2003: Wohnen in der Sargfabrik /von Gereon
Asmuth
Das Projekt "Hier entsteht" präsentiert an der Volksbühne spannende
Modelle für Bauen mit Bewohnerbeteiligung
Illegal gebaute Bezirke in Mexiko-Stadt, ein Ökodorf in Sachsen-Anhalt, eine Sargfabrik in Wien und ein städtisches Entwicklungsgebiet in Adlershof. Die Projekte könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Beim näheren Hinsehen aber entsteht ein tragfähiges Konglomerat aus Versatzstücken irregulärer Architektur. >>> weiter zum Artikel
taz Magazin Nr. 6805 vom 20.7.2002: Die dritte Haut / von Michael Kasiske
Architektur ist mehr als bloße Fassadengestaltung: Jedes Bauen ist auch
soziales Bauen. Drei Beispiele aus Berlin zeigen, dass die Suche nach Wohnformen
jenseits der Kleinfamilie kreative und vor allem variable Lösungen verlangt.
Ein Essay zum beginnenden Weltkongress der Architekten in Berlin
"Übers Wohnen wollen Sie sprechen?" Misstrauisch zog der Professor die Augenbrauen hoch. "Zwanzig Minuten?" Mehr Zeit war für die Prüfung in Gebäudekunde nämlich nicht angesetzt. Der Begriff von Heimat, die Identifizierung mit der Wohnung, die Aneignung von Lebensraum - alles war wohl aufbereitet im studentischen Kopf, um manche kühne These zu wagen. >>> weiter zum Artikel
ORFOn Kultur vom 17.7.2002: Modellfall Sargfabrik
Wenig verwunderlich: Experten sind sich kaum darüber einig, wie die
Wohnungen der Zukunft aussehen werden.
"Wohnen ist konservativ", sagt Prof. Ingeborg Flagge, Leiterin des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt. Bei der Wahl ihrer "Höhle" befriedigten die Menschen auch im 21. Jahrhundert Bedürfnisse aus der Steinzeit wie Rückzug, Abschottung und Schutz der Familie. "Nicht-Bewegung ist die eigentliche Bewegung beim Wohnen", sagt Flagge. >>> weiter zum Artikel
taz vom 5.6.2002: Miss Sargfabrik / von Eberhard Syring
Loft-Feeling in der Mietwohnung. Die Architektengruppe BKK-3 stellte sich
jetzt vor. Ihr Fazit: "Es gibt keine Wahrheit im Wohnungsbau"
Es gab Zeiten, da war der Wohnungsbau das bevorzugte Feld architektonischer Innovationen. Diese Zeiten sind lang vorbei. Lang her ist auch die Phase, als Partizipation - das Eingehen auf die Wünsche des Nutzers - eine entscheidende Stelle in architektonischen Konzepten einnahm. Um so überraschter reibt man sich die Augen angesichts jüngster Wiederbelebungsversuche dieser Bereiche. Dass das Flaggschiff des neusten Wohnungsbaus "Miss Sargfabrik" heißt, sollte man nicht als schlechtes Omen werten. >>> weiter zum Artikel
PS: Die BKK-3 sind natürlich aus Wien und nicht aus Bremen ;-)
taz vom 4.5.2002: Dem Un-Sinn eine Chance!
Als Projektentwickler haben Architekten in den vergangenen Jahren mit einigen
Projekten Furore gemacht. Innovativer Wohnungsbau ist angesichts des zunehmenden
Leerstands die einzige Chance für die ächzende Bauwirtschaft
In den letzten Jahren haben einige Projekte Furore gemacht, bei denen Architekten individuell konzipierte Wohnungen nicht nur auf dem Papier entwarfen, sondern auch als Projektentwickler realisierten. >>> weiter zum Artikel
Wiener Zeitung vom 3.5.2002: Alte
Särge und neues Leben . .
Die "Sargfabrik" ist Wiens innovativstes Wohnprojekt / Von Reinhard
Seiß
Vor einigen Jahren präsentierte sich Wien in einem Folder als Architekturstadt, die auch abseits kaiserlich-königlicher Repräsentationsbaukunst internationale Qualität zu bieten hat. Ausgewählt wurden dafür drei Wohnbauten: Der Karl Marx-Hof - die Ikone des sozialen Wohnbaus im Roten Wien der 20er- und 30er-Jahre; das Hundertwasser-Haus - eine der größten Touristenattraktionen der Stadt; und die "Sargfabrik", die dagegen nur wenigen Wienern und noch weniger Touristen ein Begriff ist. >>> weiter zum Artikel
wohnbund e.v.: w o h n b u n d informationen 4/2001: Leben in Orange/ Wolfgang Zeiner
Als wir, der Verein für Integrative Lebensgestaltung, das Wohnheim “Sargfabrik" 1996 auf dem Gelände einer ehemaligen Sargfabrik im 14. Wiener Stadtbezirk fertig stellen und beziehen konnten, war keineswegs ein Schlusspunkt hinter einen gemeinschaftlichen Prozess gesetzt worden. Wir hatten unsere Fabrik und wir gingen in Produktion: Die “Betriebsstätte" - 73 Wohneinheiten in Selbstverwaltung, ein teilöffentliches Badehaus, ein Veranstaltungssaal mit Kulturprogramm, ein Seminarzentrum, ein öffentlicher Kindergarten, ein öffentliches Café-Restaurant mit Heimküchenfunktion - ist Mittel zur Herstellung von integrativem Leben geworden. >>> weiter zum Artikel
Stuttgarter Zeitung vom 19.10.2001: Techno@Home oder Wohnen in Weide? / von Gisela
Fechner
Trends und Prognosen zum Bauen von morgen: Neue Lebensmodelle verlangen andere
Grundrisse
Wie sehen sie aus, die Wohnwelten von morgen? Die heutigen Grundrisse, sagt die Soziologin Dr. Annette Spellerberg von der Universität Bamberg, orientieren sich immer noch an Lebensmodellen, die zumindest teilweise überholt sind. Wir haben sie nämlich schon, die Drittelgesellschaft: Zu nahezu gleichen Teilen gibt es neben der Familie mit Kindern die Singlehaushalte und die traute Zweisamkeit, also Paare ohne Kinder beziehungsweise Alleinerziehende. >>> weiter zum Artikel
Rhein Zeitung vom 25.09.2001: Heute im Morgen leben / von Sandra Hoffmann
Wien/Hamburg - Die Zukunft ist nur einen Schritt entfernt: Wer im 14. Wiener
Bezirk die "Miss Sargfabrik" betritt, scheint sich vom Heute ins
Übermorgen zu begeben.
Fast klinisch wirkendes Weiß empfängt die Besucher im Eingangsbereich. Futuristisch schief gegeneinander verschoben sind Decken und Böden. Beton, Aluminium und Glas herrschen als Materialien vor. Das Wohnprojekt in der österreichischen Hauptstadt wird von seinen Schöpfern als "Building 21" gesehen - ein Gebäude, das ganz auf das Leben des Stadtmenschen im 21. Jahrhundert ausgerichtet ist. >>> weiter zum Artikel
Spectrum vom 8.9.2001: 'Miss Sargfabrik' Wien
Was sich daheim alles abspielt / von Judith Eiblmayr
Nicht nur das satte Orange der Fassade verbindet den Tochter- mit dem Mutterbau. "Miss Sargfabrik" von BKK-3 hat sich inzwischen ebenso wie die "Missis" als Synonym für gelungenen sozialen Wohnbau etabliert. Weiterer Nachwuchs dringend erwünscht! >>> weiter zum Artikel
NZZ Online vom 1.9.2001: Koketter Bau im Gründerzeitquartier
Die «Miss Sargfabrik» sorgt für ein neues Wiener Wohngefühl / von Gert
Walden
Orange leuchtet sie im grauen Gründerzeitviertel: Ein wenig konservativ, ein wenig kokett, wie sie halt so sind, die Wiener Mäderln, steht die «Miss Sargfabrik» an der Strassenkreuzung Missindorfgasse/Fenzlgasse und macht allein schon durch die Farbe auf sich aufmerksam. Den Namen hat sie von ihrer Vorgängerin, der ersten «Sargfabrik», geerbt, die tatsächlich auf dem ehemaligen Areal einer Produktionsfirma für letzte Ruhestätten errichtet worden ist. >>> weiter zum Artikel
Die Zeit 15.8.2001 Kunst der Leere / Von Hanno Rauterberg
In Köln, Berlin und Wien erproben Architekten neue Formen des Wohnens
Eifrig rappeln die Wohnmaschinisten, ungebrochen ist ihr Glaube an die Macht der Haustechnik. Fenster, die bei Regen von allein schließen, Rollläden, die auf Zuruf herunterrasseln, Badewannen, die sich per Internet-Kommando füllen - das sind die jüngsten Verheißungen der Bau- und Computerindustriellen. Intelligente Architektur nennen sie diesen dioden- und kabelumschlungenen Wohntraum. Und verschweigen, dass in den High-Tech-Hütten vor allem die Intelligenz der Bewohner gefordert ist, um die vielen Regler, Schalter, Knöpfchen zu beherrschen. Das Haus dient nicht mehr, sondern will bedient sein und liefert die Bedienungsanleitung gleich mit. >>> weiter zum Artikel
Der Standard vom 2.12.2000: Besser als der Karl-Marx-Hof
Die neue "Miss Sargfabrik" in Penzing bietet Begleiteinrichtungen
zum Wohnen
Nach der Änderung der Wohnbauförderung sind sie in Wien schon lange aus
den Großanlagen verschwunden: Begleiteinrichtungen zum Wohnen, die mehr bieten
als nur den Kinderspielplatz mit der obligaten Sandkiste, wo sich Menschen
außerhalb ihrer vier Wände ohne Konsumzwang treffen können.
Aber es wäre nicht Wien, wenn es nicht auch die Ausnahme gäbe. Und die heißt
ganz cool: "Miss Sargfabrik" in der Penzinger Missindorfstraße. Das
ist die (bessere) Zweitauflage der "Sargfabrik", die der "Verein
für integrative Wohnformen" ins Leben gerufen hat, als Wohnheim betreibt
und damit Geld für diese Begleiteinrichtungen hat. >>> weiter zum Artikel
Der Standard vom 29.9.2000: Das pralle Leben in der ehemaligen Sargfabrik
Umfassende Integration als "private" Pionierleistung
"Statt Badeschluss bleibt nur die Wahl - Badehaus bleibt international", wird auf kleinen Plakaten in der "Sargfabrik" verkündet. Denn das Badehaus in dem inzwischen legendären alternativen Wohnprojekt in der Goldschlaggasse im 14. Bezirk ist tatsächlich weit mehr als "das zweite kostendeckende Bad in Wien - nach dem Margaretenbad", wie Projektleiter Rainer Tietel grinsend betont. Es ist einer der Brennpunkte, wo das Konzept der integrativen Wirkung des Gebäudes in einem Grätzel mit hohem Ausländeranteil voll aufgegangen ist. >>> weiter zum Artikel
Der Standard vom 27.9.2000: Der Trick mit dem Knick
"Miss Sargfabrik" - die bessere Art, in Wien günstig zu wohnen /
von Gert Walden
Im Gegensatz zur Bundesregierung halten gute Architekten ihre Versprechen. Vor einem Jahr noch war die Wohnheimanlage "Miss Sargfabrik" in Wien-Penzing das innovativste Wohnbauprojekt dieser Stadt. Nun wissen alle gelernten Architekturverständigen, dass zwischen Planung und Ausführung der leidvolle Weg der Kompromisse und Abstriche gegenüber Genossenschaften und Generalplanern liegt. >>> weiter zum Artikel
ORFon vom 20.9.2000: Traum in Orange / von Sabine Oppolzer
Die Miss Sargfabrik in der Missindorfstraße setzt auf integratives Wohnen, außerdem wurden die Erfahrungen der Bewohner der Sargfabrik Nr. 1 in der Planung berücksichtigt. >>> weiter zum Artikel
Der Standard vom 12.5.1999: "Miss Sargfabrik" - Wohnbau mit verschiedenen Ebenen / von Gerd Walden
Der erste Bauteil auf dem Areal der alten Penzinger Sargfabrik war ein Erfolg. Nun zeigen Johann Winter und Franz Sumnitsch im Folgeprojekt, daß das Konzept gegen die geförderte Wohnbau-Tristesse noch besser werden kann. >>> weiter zum Artikel
Der Standard vom 2.11.1996: „Sargfabrik“ mit Kirtag eingeweiht
Ein Kirtag bringt bekanntlich das Dorf in die Stadt – und erschien den Betreibern der „Sargfabrik“, die ein Dorf in der Stadt ist, zum Eröffnungsfest ideal. Allerheiligen drängte sich als Termin nachgerade auf – und so wurde Freitag die „Sargfabrik“, deren Architektenkollektiv kürzlich mit dem Adolf-Loos-Preis ausgezeichnet wurde, mit einem mexikanisch angehauchten Allerheiligen-Kirtag (in Mexiko ist Allerheiligen ein ausgelassenes Fest) eröffnet. >>> weiter zum Artikel
Spectrum vom 31.8.1996: Freier Blick ins Schlafgemach / von Liesbeth Waechter-Böhm
Ein Gemeinschaftsprojekt setzt in sozialer und architektonischer Hinsicht neue Maßstäbe: das „Wohnheim" von BKK-2 auf dem Gelände einer alten Sargfabrik in Wien-Penzing. >>> weiter zum Artikel
Architektur Szene Österreich: sargfabrik housing
Municipia (Plattform für Stadt- und Regionalentwicklung)
co-forum Archiv kooperativer Projekte
Wohnbund Deutschland: Baukunst - Baukultur: Die Ästhetik der Partizipation, Leben in Orange
viterra-es: Loft-Feeling in der Mietwohnung
| last update: 10.12.2006 | http://www.sargfabrik.at/ | comments to: kulturhaus@sargfabrik.at |