23 Sa Apr | 2005


Beginn: 20:00

András MONORI - Gadulka, Kaval, Ektar, Zurna, Kalimba, Sarangi, Szájorgona, Bansuri, Sitar Miklós LUKÁCS - Cimbalom Péter SZALAI - Tabla, Ghatam, Doromb, Dholak, Konnatol András DÉS - Kanna, Bodhrán, Riq, Darbuka Márk MOLDVAI - Keyboards, Computer Éva MANDULA - Live-Animation The fusion of her stunning voice with electronic music is never a one-way street, it never has one meaning only; her voice is not merely compulsory decor for the stoned ambience atmosphere. On the contrary, the prevailing feeling is of Mitsou electrifying Roma music, of her showing how much electricity there was in it from the very start. (Mario Batelic) Mónika "Mitsou" Juhász Miczura wurde bereits als Leadsängerin der ungarischen Romaband Ando Drom als eine der gewaltigsten Stimmen der europäischen World-Music gefeiert, mit ihrem eigenen Projekt gelingt ihr ein alle Sinne betörender experimenteller Romafolk. Sie ist der begehrteste Act der Budapester Clubs und bald wohl auch jener Resteuropas. Monika Juhász stammt aus dem armen Dorf Békécsaba an der rumänischen Grenze, schon ihre Mutter war eine der besten Sängerinnen der Region. Nachdem die Familie nach Budapest gezogen war, wurde Jenö Zsigó auf Mitsous herausragende Begabung aufmerksam und machte sie kurzerhand zur Sängerin seiner jungen Band Ando Drom. Nach acht Jahren beschloss das Multitalent mit der durchdringenden, beinahe kindlichen Kopfstimme, die auch auf den CDs von Bratsch und Besh O Drom sowie im Soundtrack des Films "Gadjo Dilo" zu hören ist, die Evolution der Romamusik weiter voranzutreiben. Mit ihrer neuen Band verbindet Mitsou die uralten Vokaltraditionen der pannonischen Romastämme (Lovara, Kalderasch, Romungro) zum einen mit ausgefuchsten elektronischen Samples, Breakbeats, Ambient Sounds und Polyphonien, zum anderen mit unzähligen osteuropäischen und asiatischen Folkinstrumenten. Hier steuern besonders die Fertigkeit des Bandleader András Monoris auf indischen Saiteninstrumenten und Péter Szalais Tabla und Ghatam eine stark indische Note bei und beschwören die Herkunft der Roma aus Indien. Nicht zuletzt durch Éva Mandulas mantrische Live-Animationen wird jedes Mitsoura-Konzert zu einem synästhetischen Multimediaspektakel von überirdischer Schönheit. Mit freundlicher Unterstützung von Collegium Hungaricum.