07 Do Mai | 2009

FELIX LAJKÓ (Vojvodina, Serbien, Ungarn)

Ekstatischer Musikpyromane


Beginn: 20:00

Félix LAJKÓ - Violine Antal BRASNYÓI - Viola "My music is based on the delicacy and colourfulness of my instrument. I do not play any new types of musical genre, I only follow my own path and improvise and write music. I cannot see differences between musical styles and ways, so I play folk-, classical-, rock-, blues-, jazz-, and improvisational music." (Félix Lajkó) Muss dem noch etwas hinzugefügt werden? Félix Lajkó (bzw. ungarisch Lajkó Félix), ein ethnischer Ungar aus der serbischen Vojvodina, spielt seit seinem zehnten Lebensjahr die Zither, seit seinem zwölften die Violine und hat sich zu einer der ungewöhnlichsten Persönlichkeiten der postjugoslawischen World-Music gemausert. Sein ekstatisches, hochimprovisatives Spiel wird von Publikum wie Presse unisono als "feurig" und "pyromanisch" empfunden. Andere sehen in ihm ein pannonisch-balkanisches Pendant zu David Grismans "Dawgs Music". Trotz einer ausgeprägten ungarischen Identität tourte er während des NATO-Bombardements 1999 gemeinsam mit dem Boban Markovic Orkestar durch Jugoslawien. Während er im deutschsprachigen Raum erst durch den B92-Sampler "Global Sounds: Srbija" bekannt wurde, kann er bereits auf viele internationale Projekte zurückblicken wie etwa mit dem japanischen Tänzer Min Tanaka, der französischen Rockband Noir Désir, mit Alexander Balanescu oder der ungarischen Popsängerin Magdolna Rúzsa. 1999 hat der ungarische Regisseur Miklós Jancsó sogar einen Film über Lajkó gedreht. Im Rahmen von Balkan Fever 09 Mit freundlicher Unterstützung von Collegium Hungaricum Hörprobe (Hier gibt es den Adobe Flash Player als Gratisdownload)