19 Fr Okt | 2018

Frau Zucker v. Monika Helfer | Preview

Eine Veranstaltung des Parlamentsklub der SPÖ und der österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik | WIENER VORSTADTTHEATER – integratives theater österreichs

Einlass: 18:30
Beginn: 19:30

Eintritt frei! Um Voranmeldung wird gebeten!

Gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe an Frauen  aus allen Kulturkreisen !

Sieben Frauen und vier Männer erarbeiten dieses Theaterstück, wobei es inhaltlich um sexuelle Übergriffe, Abtreibungen in Folge krimineller Handlungen, Diskriminierung und Unterdrückung in allen Lebensbereichen geht. Diese Vorkommnisse findet man in allen Kulturkreisen, aus welchen sich dieses Ensemble zusammensetzt.
Es wirken Kurdinnen, Kurden ebenso mit wie Menschen aus Gambia, Afghanistan, Armenien, Palästina, Iran und Österreich mit.

Aus dem Stück:

Smaragd zu Frau Zucker, nachdem sie missbraucht und aus einem LKW gestoßen wurde.

Smaragd: Sagen sie nicht, sie ist krank, sagen sie, sie behauptet, sie ist kaputt.
Rubin: Einer, der nur den Schlitz bedient, grämt sich um kein fremdes Herz.

mit:

Frau Zucker - Ronya Sel, Smaragd - Esra Karakas, Hellseherin - Sirma Kapan, Rubin - Anis Hosseini, Jade - Satie Muradyan, Perle - Esra Orun, Engländerin - Kerstin Reifberger       

 Männer: „Die Höflichen" - Naser Abuhelou, Ali Misbah, David Jarj, Recep Bektas

Ein Zeitungsausträger - Duman Birifky

Regie: Margaretha Neufeld
Dramaturgie: Manfred Michalke
Produktions- u. Regieassistenz: Hannah Glatz
Licht: Ihsan Azadi Qilma
Bühnenbild: ART for ART
Kostüme: ART for ART
Ton: Wolfgang Bachschwell

Was blieb von 1968 ?
Jubiläumsfeiern im „Jahr der Frau“ täuschen nicht über den Istzustand der Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern hinweg. Verbesserungen punkto Gleichbehandlung, wie etwa das mühevoll erkämpfte Recht der Frauen auf ihren eigenen Körper ein Bestandteil der heutigen Gesellschaft ist, so flammen doch schon wieder klein-bürgerliche Argumente dagegen auf. Die Gewalt gegenüber Frauen ist immer ein Thema, womit sich die Gesellschaft auch heute noch auseinandersetzen muss. Gleichbehandlung auf allen Ebenen ist nicht nur eine Frage – gleicher Lohn für gleiche Arbeit – sondern vielmehr. Das Binnen I mag ein Ansatz sein, doch bewirkt es in der Realität des täglichen Umgangs miteinander wenig. Aus diesen Gründen ist es ebenso ein Versuch, diese Theaterproduktion als weiteren Gedankenanstoß zu sehen und gegen die vorherrschenden Strukturen der Konsumgesellschaft die eklatanten Unterschiede aufzuzeigen. Der Weg zur Gleichbehandlung kann nur durch Solidarität zum Ziel führen.
Die Regisseurin der Produktion war jahrelanges Mitglied der Gleichbehandlungskommission des BKA.

Vorstellungstermine in den Tageszeitungen und auf www.wienervorstadttheater.com